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Twitter: Die aktive Suche nach Arbeit in sozialen Netzwerke |
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Jobsuche
via Twitter: Die aktive Suche nach Arbeit in sozialen
Netzwerke?
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Twitter.com
gehört zur Kategorie
der sozialen Netzwerke und
diente ursprünglich der
Kommunikation, also dem Austausch
von Informationen und Gedanken.
Inzwischen „twittern“
auch Jobsuchende und Arbeitgeber.
In der Liste der aktuellsten
Twitter-Trends hat es der
Begriff „Jobs“
im Dezember 2009 bereits an
Position 17 geschafft und
liegt damit vor Themen wie
„StudiVZ“ oder
„Weihnachten“.
Soziale Netzwerke
für die Arbeitssuche
Social Networks sind inzwischen
eine beliebte Quelle bei der
aktiven Suche nach Arbeit.
Nicht nur Bewerber können
ihr Profil mit einem Vermerk
wie „Neues Tätigkeitsfeld
gesucht“ ergänzen,
auch zahlreiche Jobangebote
potentieller Arbeitgeber befinden
sich auf den unterschiedlichsten
Online-Plattformen. Als Jobsuchender
hat man somit die Möglichkeit
quasi von zwei Seiten anzugreifen,
einmal in dem man aktiv wird
und ein Stellengesuch veröffentlicht
und sich andererseits passende
Angebote aus der Stellenflut
herausfiltert.
Twitter
Ein Twitter-Profil ist schnell
eingerichtet. Davon machen
immer mehr Arbeitssuchende
und Stellenanbieter Gebrauch.
Mit maximal 140 Zeichen ist
der Informationsgehalt einer
Mitteilung sehr begrenzt,
für alle, die es kurz
und knapp mögen aber
eine prima Sache. Mit „Ballettcompany
sucht Tänzer/innen“
oder „Bankkaufmann mit
IT-Kenntnissen will neue Herausforderung“
bringt man auf den Punkt was
man möchte oder kann.
Aufgrund der Kürze der
Mitteilung ist es besonders
wichtig, dass man die Informationen
präzise postet. Texte
wie „Suche Stelle in
Hamburg“ oder „Verstärkung
in der Auftragsabwicklung
gesucht“ sind wenig
nützlich und versprechen
kaum Erfolg.
Stellengesuch formulieren
Damit twittern Sinn macht,
sollten Stellengesuche unbedingt
folgende Informationen enthalten:
Im Resultat ergibt sich dadurch
z. B. folgender Text: „Suche
Stelle als leitender Redakteur
in Frankfurt #jobsuche
“.
Hinweis:
Ein Hashtag ist ein Schlagwort,
das direkt in die Nachricht
eingefügt wird. Es wird
mit einem Rautenzeichen „#“
(hash = Raute) eingeleitet
und durch ein Leerzeichen
beendet.
Sinnvoll ist ein zusätzlicher
Link auf weitere Daten zum
Bewerber. Hier eignet sich
zum Beispiel das Xing-Profil
des Stellensuchenden.
Auf diese Weise erhalten mögliche
Arbeitgeber weitere Informationen
zum potentiellen Mitarbeiter.
Vor- und Nachteile
Alle Aktivitäten in Sozialen
Netzwerken manchen gläsern,
so auch „Twittern“.
Für Arbeitgeber durchaus
positiv zu bewerten, für
Arbeitsuchende, je nach Aktivität
in Sachen Networking unter
Umständen nicht unbedingt
günstig. Ein klares Plus
bietet beiden Seiten die enorme
Reichweite von Twitter, basierend
auf einer eignen Suchmaschine
und die Erfassung von anderen
Suchmaschinen wie Google.
Dadurch werden die Informationen
von nahezu jedem Internetuser
gefunden, egal, ob er selbst
„twittert“ oder
nicht. Im Umkehrschluss heißt
das für Jobsuchende aber
auch: Arbeitgeber erhalten
im Handumdrehen eine lange
Liste potentieller Mitarbeiter.
Für den einzelnen Bewerber
bedeutet dies, dass man sich
gegen eine große Anzahl
Mitbewerber – in der
Regel mehr Konkurrenz als
auf dem klassischen Bewerbungsweg
- durchsetzen muss. Ein weiterer
Wehrmutstropfen: Zwar nimmt
die Popularität von Twitter
als Arbeitsmarktportal stark
zu, wird aber von vielen Unternehmen
nach wie vor nur bedingt oder
gar nicht akzeptiert.
Fazit: Die
Jobsuche via Twitter macht
als Ergänzung zu herkömmlichen
Kanälen durchaus Sinn,
sollte aber nicht das einzige
Pferd sein, auf das man setzt
Linktipps:
-
Job-Suche
im Online-Netzwerk XING.com
- Tipps,
für die Jobsuche mittels
Online-Businessnetzwerke,
wie LinkedIN.de
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