Verwenden
Sie immer mehrere Informationsquellen
bei der Suche nach Stellenanzeigen:
Zeitungen,
Zeitschriften und Online-Stellenangebote.
Eine Liste mit Print- und Onlinemedien
finden Sie in unserem kostenlosen Job-Branchenbuch.
Printmedien:
Der Mittwoch und der Samstag sind die wichtigsten
Tage bei der Suche nach Stellenangeboten
in Zeitungen. Wichtige Printmedien
für die Stellensuche sind überregionale
Zeitungen wie die Süddeutsche Zeitung
und FAZ, branchenspezifische Zeitungen
wie VDI-Nachrichten (für Elektrotechniker
und Elektroingenieure) oder C't (Zeitschrift
für Computertechnik) sowie die
lokalen Tageszeitungen.
Onlinemedien:
Immens wichtig sind auch die Stellenangebote,
die über das Internet zum potentiellen
Arbeitsuchenden gelangen. Vermutlich
wird in nicht zu ferner Zukunft Inlinestellenangebot
die Zeitungen als Medium für
Stellenanzeigen ablösen. Hier finden Sie
eine Übersicht der wichtigsten Jobbörsen.
Stellenangebote
interpretieren: Stellenanzeigen
enthalten in der Regel eine Vielzahl
von Informationen. Beim Lesen
können Ihnen Interpretationsfehler unterlaufen.
Sie könnten auch Informationen überlesen.
Wie lesen Sie eine Stellenanzeige richtig?
-
Lesen
Sie die Stellenanzeige mehrmals langsam
und aufmerksam durch!
-
Versetzen
Sie sich in die Situation des Verfassers.
-
Die Positionsbezeichnung muß nicht unbedingt
passen. Wichtig ist aber, daß die Aufgabenbeschreibung
mit Ihrer fachlichen und größenteils
persönlichen Qualifikation übereinstimmt.
-
Entnehmen Sie alle geforderten Qualifikationen
und die Aufgabengebiete der Stellenanzeige.
-
Sortieren Sie die geforderten Qualifikationen
und die Aufgabengebiete nach "Unbedingt
notwendig" und "Bedingt notwendig".
-
Die
Qualifikationen und die Aufgabengebiete,
die Sie mit "Bedingt notwendig" aussortiert
haben, können von Ihnen als nicht so wichtig
erachtet werden. Die "Unbedingt notwendigen"
Qualifikationen und Aufgaben sind die
eigentlichen Schlüsselkenntisse. Die sollten
mit Ihren Qualifikationen übereinstimmen.
"Unbedingt notwendig" - Qualifikationen
sind weit weniger häufig zu finden als
"Bedingt notwendig"- Qualifikationen!
Hinweise auf "Unbedingt notwendig"-Qualifikationen
sind:
Voraussetzung dafür sind sehr guten Kenntnisse
in ... .
Perfekte Kenntnisse in ... setzen wir voraus.
Kenntisse in ... sind erforderlich.
... gesucht mit einer abgeschlossenen Ausbildung
in ...
Hinweise auf "Bedingt notwendig"-Qualifikationen
sind:
Hinreichende Erfahrungen in ... sind erwünscht.
Ausbaufähige Kenntnisse in ...
Höchstalter ...Jahre
mit guten Kenntnissen in ...
erwünscht sind Kenntnisse in ..., aber nicht
Voraussetzung
mit mindestens 2 Jahre Berufserfahrung in
...
Entscheiden Sie, ob Sie für diese Stelle
qualifiziert sind. Sind Sie überqualifiziert,
macht eine Bewerbung keinen Sinn. Lassen Sie
es!
Sammelstellenangebote
interpretieren: Gehen Sie genau so vor
wie in "Stellenangebote interpretieren", nur
legen Sie sich auf eine der angebotenen Stellen
fest.
Chiffreanzeigen beurteilen: Chiffreanzeige
sind Anzeigen, aus denen nicht ersichtlich
ist, wer der Arbeitgeber ist. Arbeiten Sie
nur mit Sperrvermerk, damit Sie sich nicht
bei Ihrem jetzigen Arbeitgeber bewerben. Ihre
Bewerbung legen Sie in einen Umschlag, auf
dem Sie vermerken, bei welchen Unternehmen
Sie sich nicht bewerben möchten. Auf diesen
Umschlag notieren Sie gegebenenfalls die Chiffre.
Dieses Kuvert legen Sie in ein weiteres Kuvert,
das Sie an den Verlag bzw. an den Personalberater
richten und das nicht die Chiffre trägt, dafür
jedoch den Vermerk 'Achtung: Sperrvermerk'.
Der Personalberater bzw. der Verlag ist dann
verpflichtet, die Bewerbung an Sie zurückzusenden,
wenn der Sperrvermerk erfüllt ist.
Eintrittsdatum beurteilen: Das Eintrittsdatum
ist ein wesentlicher Punkt in dem Stellenangebot
und Sie sollten im folgenden Anschreiben darauf
eingehen. Markieren Sie in der Stellenanzeige
den Namen der Person, an den die Bewerbung
zu erfolgen hat. Markieren Sie in der Stellenanzeige
alle geforderten Qualifikationen, Aufgabengebiete
und Eigenschaften.
Arbeitgeber
beurteilen: Um den zukünftigen Arbeitgeber
beurteilen zu können, versuchen Sie Informationen
über Ihn zu erhalten. Nur mit diesen Informationen
(die Ausrichtung der Firma, deren wirtschaftliche
Position, und viele weitere Entscheidungsargumente)
sind Sie in der Lage, das Stellenangebot zu
beurteilen. Sie müssen schließlich wissen,
ob Sie eine Katze im Sack kaufen.
Sie können diese Informationen direkt beim
Unternehmen anfordern. Auch das Internet,
Adreßverzeichnisse wie Gelben Seiten und Informationsdienste
wie ABC der deutschen Wirtschaft, Kompaß Deutschland,
Hoppenstedt-Verlag und "Wer liefert was?"
können Ihnen dabei helfen. Die vor Ort ansässige
Industrie- und Handelskammer (IHK) und Handwerkskammer
(HK) sind ideale Ansprechpartner. Versuchen
Sie die Internet-Link-Sammlung
zur Informationsbeschaffung.
Infotipp:
Um weitere Informationen über die Interpretation
von Stellenanzeigen zu erhalten lassen sich
folgende CD-Titel bzw. Bücher empfehlen:

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Berufsleben wissen müssen
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Informationen
direkt beim Arbeitgeber anfordern: Sie
können Informationen direkt beim Unternehmen
anfordern, wenn die Stellenanzeige wenig aussagekräftig
ist. Ist eine entsprechende Kontaktadresse/-telefonnummer
mit angegeben, ist ein fachliches Gespräch
auf jeden Fall zu empfehlen.
Auf die erhaltenen Informationen und den Namen
des Gesprächspartners können Sie sich in der
Bewerbung direkt beziehen und damit das Anschreiben
persönlicher gestalten. Sie sind schließlich
aktiv geworden.