Vom Kollegen zum Chef: Wie schaffe ich es erfolgreich zu sein und was muss ich beachten? Karriereberater gibt Antworten auf Fragen zu Bewerbung, Karriere, Gehalt, Arbeit und Jobsuche
Vom Kollegen zum Chef: Wie schaffe ich es erfolgreich zu sein und was muss ich beachten? Karriereberater beantworten Fragen zu Bewerbung, Karriere, Gehalt, Arbeit und Jobsuche
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Frage


 
 

Vom Kollegen zum Chef – Wie schaffe ich es erfolgreich zu sein und was muss ich beachten?

Sehr geehrter Herr Büsing,

ich bin seit Anfang des Monats zum Abteilungsleiter in einem mittelständischen Unternehmen aufgestiegen. Meine bisherigen Kollegen sind nun meine Untergebenen. Wie schaffe ich es erfolgreich zu sein und was muss ich dabei beachten?

 


Antwort


 
Sehr geehrter Herr ...,

wenn Sie gedacht haben, dass der Weg hin zum Abteilungsleiter steinig war, sollten Sie wissen, dass die schwierigste Arbeit erst jetzt beginnt. Denn oftmals ist es gar nicht so leicht, vom Kollegen zum Chef zu werden.

Der erste wichtige Punkt, über den sie sich bewusst sein sollten, ist der Neid der Kollegen. Denn wer würde nicht gerne in einem Betrieb vom einfachen Arbeitnehmer zum Abteilungsleiter aufsteigen? Vor allem dann, wenn ein beförderter Mitarbeiter kürzere Zeit im Betrieb ist als seine Kollegen, ist Neid vorprogrammiert. Allerdings wissen Experten, dass sich Rivalität in einer solchen Situation nicht verhindern lässt. Dennoch gilt es, mit dieser Situation richtig umzugehen. Wichtig ist zum Beispiel, dem Neider zu erklären, warum nicht er zur Führungskraft geworden ist. Gleichzeitig bekommt der Betroffene so die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und in einigen Jahren selbst diesen Weg zu gehen. Es kann sich auch auszahlen, ein persönliches Gespräch mit der betroffenen Person zu suchen. In diesem könnte auch geklärt werden, ob es weiterhin zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit kommt, der Betroffene in eine andere Abteilung wechseln oder gar das Unternehmen verlassen möchte. Ganz wichtig ist, dem betroffenen Mitarbeiter Bedenkzeit für seine Entscheidung zu geben.

Für viele ist unklar, was der Arbeitgeber von ihnen erwartet, wenn sie in einem Betrieb plötzlich aufsteigen. Sie können sich zum Beispiel vorbereiten, indem Sie zunächst in Erfahrung bringen, wer diese Stelle vorher besetzt hat und warum er dies jetzt nicht mehr tut. Dies stellt die Basis Maßes Arbeit dar. Denn nach Möglichkeit sollten Sie versuchen, Fehler, welcher vom früheren Abteilungsleiter gemacht wurden, nicht nachzumachen. Außerdem sollten Sie sich von Anfang klar darüber sein, was die Mitarbeiter von Ihnen erwarten. Dies könnte in Einzelgesprächen geklärt werden. Natürlich ist es unwahrscheinlich, jedem seine Wünsche erfüllen zu können. Sie bekommen durch die Gespräche aber die Möglichkeit, Konfliktpotenzial zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Kommunikation spielt eine nicht zu vernachlässigende Rolle, wenn Sie zum Aufsteiger in einem Betrieb werden. Versuchen Sie gerade am Anfang, lieber ein persönliches Gespräch zu führen, als Mitarbeiter per E-Mail über neue Dinge zu informieren. Denn nicht selten kommt es vor, dass die veränderte Anstellung im Betrieb für Konflikte gesorgt. Rechnen Sie in jedem Fall damit, in Ihrer neuen Rolle eine gute Beziehung nicht mit jedem Mitarbeiter aufbauen zu können. Viel gut gemacht haben Sie dann, wenn Sie Ihren Mitarbeitern zum Beispiel ein Feedback geben. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, den direkten Kontakt zu den Mitarbeitern zu suchen. Das gemeinsame Mittagessen ist nur eines von vielen Beispielen. Selbstverständlich ist es möglich, Freundschaften zu ehemaligen Kollegen aufrecht zu erhalten. Die Praxis zeigt, dass dies aber äußerst schwierig ist – was daran liegt, dass die Mitarbeiter in einem solchen Fall mit Sonderbehandlungen rechnen, beispielsweise was die Urlaubspläne anbelangt.

Versuchen Sie auf keinen Fall, von jedem gemocht zu werden. Insbesondere als junge Führungskraft sollten Sie wissen, dass es nicht wichtig ist, von den Mitarbeitern gemocht zu werden. Weitaus wichtiger ist es, dass diese Sie akzeptieren. Denn zu Ihrem neuen Berufsalltag gehört es auch, hin und wieder unpopuläre Entscheidungen zu treffen.

Damit Sie gar nicht erst in Konfliktsituationen kommen, sollten Sie die Möglichkeit wahrnehmen, spezielle Kurse und Weiterbildungen zu besuchen. In diesen lernen Sie, welche Probleme auf Sie zukommen könnten, wenn Sie vom Mitarbeiter plötzlich zum Chef werden. Ich selber gebe in meinen Coachings ebenfalls Tipps und übe in Rollenspielen Ihre Stellung, wie Sie in bestimmten Situationen handeln sollten. Vergessen Sie bei all dem nicht, dass Sie als Chef jetzt eine andere Rolle verkörpern als Mitarbeiter.

Alexander Büsing
Bewerbungs- und Karriereberater
www.bewerben.de
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Wer ist Ihr Karriereberater?


 
Dipl.-Ing. Alexander Büsing
Karriereberater für Manager, Fach- und Führungskräfte


Ich bin ein erfahrener und zertifizierter Karriereberater, Coach, Trainer und Fachbuch-Autor sowie anerkannter Fachmann in der Karriere- und Bewerbungsberatung.

Beruflicher Hintergrund:

- Zertifizierter Karriereberater
- Karriereberater und Coach seit 1998
- zuletzt tätig als Geschäftsführer und Business-Development-Manager
- Internationale Berufserfahrung USA, UK, Asien
- Studierter Dipl.-Ingenieur der Elektrotechnik

Berufliche Qualifikationen:

- Führungskräfte-Coaching (besonders für neu ernannte Führungskräfte)
- Job-Coaching (Profiling, Zielfindung, Strategien, Unterlagen, Gespräch)
- Konflikt-Coaching (Konfliktanalyse und Handlungsmöglichkeiten, Mobbing)
- Durchführung, Evaluation und Konzeption von Seminaren und Schulungen
- Vortragstätigkeit (Assessment-Center, Coaching, Outplacement)
- Rhetorik, Gesprächsführung und Selbstpräsentation
- Berufswahl, Selbstanalyse und -findung, Zielfindung
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