Was macht den perfekten Lebenslauf aus?

In Ihrem Lebenslauf stellen Sie Ihren gesamten schulischen und beruflichen Werdegang dar. Er ist aber nicht nur eine einfache Zusammenfassung Ihrer beruflichen Lebensstationen. Er sollte genauso individuell sein wie die Stelle, auf die Sie sich bewerben. Ihr Lebenslauf muss wie maßgeschneidert dazu passen und beim Personaler keinen anderen Schluss zulassen als: „Der/die passt perfekt zu uns.“

Um einen Lebenslauf zu erstellen, der die Aufmerksamkeit des Personalers auf sich zieht, benötigt es keine aufwändigen grafischen Darstellungen oder herausragende Eigenschaften als Texter. Der Fokus liegt ganz klar auf der Individualität Ihres Lebenslaufes, welche Sie von allen anderen Bewerbern abhebt. Dabei sollte er eine klare Struktur haben und leicht lesbar sein. Nehmen Sie sich deshalb bitte ausreichend Zeit dafür.

Im deutschen Sprachraum ist das Wort Lebenslauf geläufig. CV ist die englische Abkürzung für Curriculum Vitae, zu Deutsch Lebenslauf, und wird vornehmlich im Britischen Englisch verwendet. Im Amerikanischen Englisch heißt es resume oder résumé. Bei akademischen und wissenschaftlichen Berufen wird meistens die lateinische Bezeichnung hergenommen.

Der Kurzlebenslauf

Ein Kurzlebenslauf wird nur auf ausdrückliche Forderung des ausschreibenden Arbeitgebers verwendet. Während beim herkömmlichen Lebenslauf eine ausführliche und lückenlose Darstellung Ihrer Lebensstationen verlangt wird, erfolgt beim Kurzlebenslauf eine Konzentration auf das Wesentliche. Das heißt, es werden unwichtige bzw. für die ausgeschriebene Stelle wenig relevante Dinge weggelassen oder nur in zusammenfassender Form dargestellt. Es finden sich hier nur Lebensstationen, Kenntnisse oder Qualifikationen, die explizit auf die ausgeschriebene Stelle passen. Eine lückenlose, chronologische Darstellung ist so meist nicht mehr möglich, verschafft dem Personaler aber einen ersten groben Überblick über Sie als Person.

Der anonymisierte Lebenslauf

Hin und wieder gibt es anonymisierte Bewerbungsverfahren, damit allen Bewerbern gleiche Chancen eingeräumt werden. Das bedeutet, dass jegliche persönliche Angaben weggelassen werden, die Aufschluss über Herkunft, Alter, Geschlecht oder Hautfarbe einer Person geben. So enthält der anonymisierte Lebenslauf auch kein Bewerbungsfoto.

Dieses Verfahren hat einige Vorteile, wenn nur anhand des Werdegangs und der Qualifikationen eines Bewerbers entschieden werden soll, z. B. bei zeitlich befristeten oder Interim Projekten. Eine Stellenbesetzung hinsichtlich eines vorhandenen Teams und der Unternehmensgegebenheiten, welche nur nach reinen Qualifikationsmerkmalen erfolgt, könnte unter Umständen in interne Herausforderungen münden. Die Individualität der Bewerbung geht dabei auch völlig verloren.

An welcher Stelle in der Bewerbung kommt der Lebenslauf?

Der Lebenslauf folgt direkt nach Ihrem Anschreiben in der Bewerbungsmappe. Dabei fügt er sich passend in das Gesamtlayout Ihrer Bewerbung ein.

Der Lebenslauf sollte nicht mehr als zwei DIN A4 Seiten umfassen. Die Länge ist jedoch abhängig von Ihrer bisherigen Laufbahn, also Ihren Schul-, Ausbildungs- und Jobstationen, sowie Ihren Kenntnissen und Qualifikationen. Aber Achtung. Bitte verkleinern Sie nicht einfach nur die Schrift, wenn Sie viel unterbringen müssen. Das erschwert das Lesen und hinterlässt garantiert keinen guten Eindruck beim Personaler. Sollte Ihr Lebenslauf sehr umfangreich sein, bietet es sich an, der Bewerbung ein Qualifikationsprofil beizufügen.

Bei Berufseinsteigern, die sich direkt nach der Schule um einen Job, Ausbildungs- oder Studienplatz bewerben, sollte eine DIN A4 Seiten ausreichend sein.

Bitte beachten Sie, dass Sie sämtliche Angaben und Stationen in Ihrem Lebenslauf durch entsprechende Anlagen (Zeugnisse, Zertifikate u.a.) belegen können.

Aufbau

In Deutschland hat sich aufgrund der besseren Lesbarkeit der tabellarische Lebenslauf etabliert. Wie der Name schon andeutet, ist er wie eine Tabelle aufgebaut, nur ohne sichtbare Trennlinien. Ihr Werdegang wird in chronologischer Reihenfolge dargestellt, d.h. in der zeitlich richtigen Abfolge, möglichst ohne Leerzeiten. Dabei ist es nicht wichtig, ob Sie chronologisch aufsteigend oder absteigend sortieren, Sie müssen die einmal gewählte Reihenfolge nur durchgängig verwenden. Die meist verwendete Variante ist die chronologisch absteigende Sortierung, also die aktuellste Station als erstes. Das hat einen ganz einfachen Grund. Bei längeren Lebensläufen würden sonst Stationen als erstes genannt werden, die vielleicht schon Jahre oder Jahrzehnte zurückliegen.

Beim Aufbau des Lebenslaufs gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sie können alle Ihre Angaben direkt untereinander schreiben oder in Spalten darstellen und Grafiken einfügen.

Ein Muss jeder Bewerbung ist heutzutage ein Bewerbungsfoto. Verwenden Sie unbedingt ein professionelles Portraitfoto. Es kann an unterschiedlichen Stellen im oberen Drittel platziert werden, falls Sie kein Deckblatt verwenden.

Welche Variante Sie wählen, hängt auch vom Umfang Ihres Lebenslaufs und von der Stelle ab, auf die Sie sich bewerben. Bei einem kreativen Beruf darf auch der Lebenslauf, wie die gesamte Bewerbung, etwas kreativer ausfallen. Jedoch, ohne aufdringlich oder völlig überzogen zu wirken. Üblicherweise werden schlichte, aber aussagekräftige Darstellungsformen gewählt.

Layout

Um ein einheitliches und übersichtliches Bild zu vermitteln, wird der Lebenslauf in verschiedene Spalten aufgeteilt. Diese werden gefüllt mit den Zeiten Ihrer beruflichen Lebensstationen, möglichst genau im Format "MM/JJJJ – MM/JJJJ" oder zumindest "JJJJ – JJJJ". Bei letzterem besteht die Gefahr, dass Personaler denken könnten, Sie wollen Lücken im Lebenslauf schließen, wenn Sie nur Jahreszahlen angeben. Bestehende Tätigkeiten oder laufende Weiterbildungen u.ä. kennzeichnen Sie wie folgt: "seit MM/JJJJ".

In der nächsten Spalte finden sich Ihre bisherigen Arbeitgeber bzw. Ausbildungsstätten und die Job- bzw. Tätigkeitsbeschreibung. Bei Bewerbungen um einen Ausbildungs-, Praktikums- oder Studienplatz erscheint in diesen Spalten Ihr bisheriger schulischer Werdegang.

Sie können Ihre Kontaktdaten ebenfalls in einer Spalte darstellen, wenn Ihr Lebenslauf auf eine DIN A4 Seite passt. Ansonsten bietet sich die Angabe in einem eigenen Block im oberen Drittel des Lebenslaufes an.

Die sogenannten Infoblöcke müssen, wie auch die Spalten, klar und sichtbar voneinander getrennt sein und haben jeweils eigene Überschriften. Für die Trennung verwenden Sie Tabstopps oder ein Tabellenformat, welches Sie in Ihr Dokument einfügen können. Die Rahmenlinien werden anschließend entfernt. Nutzen Sie für die Unterteilung auch verschiedene Schriftarten, die Funktionen Fett, Kursiv und Unterstreichen, oder hinterlegen Sie den Hintergrund Ihres Infoblocks bzw. Ihrer Spalte mit einer sanften Farbe, die zum Gesamtlayout des Lebenslaufs und Ihrer Bewerbung passt.

Tipp: Nutzen Sie die Farben des Unternehmens, bei dem Sie sich bewerben. So haben Sie bereits eine Gemeinsamkeit und erwecken Sympathie.

Aber bitte übertreiben Sie es nicht mit der farblichen Gestaltung. Wenn Ihr Lebenslauf den Personaler visuell erschlägt, erzeugt das bei ihm möglicherweise eher Unwohlsein als Neugierde auf Ihre Bewerbung.

Mit dieser tabellarischen Form Ihres Lebenslaufs erhält der Personaler gleich einen Überblick über Ihre bisherigen Tätigkeiten, ohne sich lange orientieren zu müssen.

Inhalt - die Infoblöcke

In den Inhaltsblöcken finden sich Ihre Kontaktdaten, sämtliche Angaben zu Ihrer Person, Ihrem schulischen und beruflichen Werdegang und Ihren Qualifikationen und Kenntnissen.

1. Persönliche Angaben
In diesem Infoblock hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten und machen Angaben zu Ihrer Person.

1.1. Name
Bitte geben Sie Ihren Nachnamen und sämtliche Vornamen an. Bei nicht eindeutiger Unterscheidung der Namensteile, kennzeichnen Sie Ihren Nachnamen bitte durch Hervorhebung (Fettung) oder Abtrennung durch ein Komma, gefolgt von Ihren Vornamen.

1.2. Geburtsdatum und -ort
Das Geburtsdatum wird im europäischen Raum im Format TT/MM/JJJJ angegeben, gefolgt von Ihrem Geburtsort. Liegt Ihr Geburtsort im Ausland, geben Sie bitte auch das Land an.

1.3. Vollständige Anschrift
Hier nennen Sie Ihre aktuelle, postalische Adresse: Straße, Hausnummer, PLZ, Ort. Liegt Ihr ständiger Wohnort im Ausland, geben Sie bitte zusätzlich das Land an.

1.4. Telefonnummer
Telefonnummern werden im europäischen Raum nach DIN 5008 mit einem Leerzeichen zwischen den Nummernblöcken (Ländervorwahl, Ortsvorwahl, Rufnummer) geschrieben: +49 0123 456789. Dabei ist die Länderkennung 00 mittlerweile durch das + ersetzt worden. Wenn Sie eine Telefonnummer aus dem Land angeben, in dem Sie sich auch bewerben, können Sie die Länderkennung weglassen. In diesem Fall erscheint vor Städtevorwahl die Null, welche sonst weggelassen wird. Hat Ihre Rufnummer eine Durchwahl, wird diese mit einem einfachen Bindestrich - ohne Leerzeichen geschrieben.

1.5. E-Mail-Adresse
Da die Kommunikation heutzutage fast ausschließlich über elektronische Medien läuft, sollten Sie eine E-Mail-Adresse besitzen. Falls Sie noch keine haben, können Sie diese schnell und kostenlos bei gängigen Providern anlegen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie keine Spaßnamen oder irritierenden Ausdrücke in Ihrer E-Mail-Adresse haben. Dies könnte einen sehr negativen Eindruck beim Personaler hinterlassen. Nutzen Sie für Bewerbungen am besten Ihren Namen als Bestandteil Ihrer E-Mail-Adresse. Schauen Sie regelmäßig in den Spam-Ordner. Oft landen hier versehentlich E-Mails von unbekannten Absendern.

1.6. ggf. Blog oder Homepage
Wenn es zur Stelle oder zum Unternehmen passt, können Sie hier Ihre Blog- oder Homepage-Adresse angeben. Bitte achten Sie aber darauf, dass es zu Ihrer Bewerbung passt.

1.7. Familienstand, Kinder
Die Angabe des Familienstandes ist nicht zwingend erforderlich und hat vielmehr rechtliche und steuerliche Hintergründe. Trotzdem kann es von Vorteil sein. Dies gilt ebenso dafür, ob Sie Ihre Kinder erwähnen. Es sind private Informationen, die mit Ihrer qualitativen Eignung für die Stelle erst einmal nichts zu tun haben. Es bleibt also ganz Ihnen überlassen. Eltern- und Erziehungszeiten finden dann ggf. in der Chronologie Ihres Lebenslaufes Platz.

Aber auch hier gilt, passen Sie Ihren Lebenslauf individuell der ausgeschriebenen Stelle und dem Unternehmen an. Im Anschreiben haben Angaben zum Familienstand nichts zu suchen, ebenfalls keine Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse oder Ihre Telefonnummer.

1.8. Nationalität, Konfession
Ihre Nationalität und/oder Konfession hat keine Aussagekraft hinsichtlich Ihrer Qualifikationen. Sie können Sie also angeben, dies ist aber kein Muss. Sinn macht es, wenn Sie sich bei einem kirchlichen Träger bewerben und Ihre Angaben dazu passen.

2. Berufserfahrung
In diesem Infoblock listen Sie sämtliche berufliche Tätigkeiten mit den dazugehörigen Unternehmen auf, bei denen Sie bereits tätig waren oder noch sind, und versehen sie mit den entsprechenden Zeitangaben. Diese werden üblicherweise im Format ‚von MM/JJJJ bis MM/JJJJ‘ in chronologischer Reihenfolge dargestellt. Jede Station erhält einen Jobtitel bzw. eine aussagekräftige Überschrift. Sprich, in welcher Position sind/waren Sie dort beschäftigt bzw. welche kurze Überschrift beschreibt Ihren Job oder Ihre Tätigkeit möglichst aussagekräftig und prägnant.

Beispiel: 09/2015 - 12/2019 Kaufmännischer Sachbearbeiter bei Firma XY in Kiel

Sie können darunter einzelne, gewichtige Kernaufgaben und Tätigkeiten auflisten, die Ihre Qualifikationen und Kenntnisse unterstreichen.

Schüler und Studenten geben hier ggf. ihre Jobs an, falls sie schon gearbeitet haben. Hierzu zählen auch Schüler-, Ferien- oder Aushilfsjobs.

3. Fort- und Weiterbildungen
Sollten Sie Fort- oder Weiterbildungen, Kurse oder Workshops belegt haben, listen Sie diese hier chronologisch auf. Wichtig sind hierbei ebenfalls Zeitangaben, Name und Ort des Bildungsträgers und der Titel des Kurses bzw. Ihr angestrebter oder erworbener Abschluss.

Entsprechende Zertifikate, Kursnachweise oder Zeugnisse legen Sie den Anlagen Ihrer Bewerbung bei. Auch hier sollten Sie darauf achten, dass möglichst alle Angaben individuell zur Stelle und zum Unternehmen passen.

4. Praktika, Auslandserfahrung, Nebenjobs/Ehrenamt
Wie der Titel schon besagt, werden in diesem Infoblock Angaben zu Praktika gemacht. Dazu zählen auch Schüler- und Berufspraktika und Praktikumssemester im Rahmen eines Studiums.

Auch Auslandserfahrungen, Nebenjobs und ehrenamtliche Tätigkeiten finden hier ihren Platz. Schildern Sie kurz und prägnant Ihre Tätigkeiten und die dazugehörigen Zeiten.

5. Studium / Ausbildung, Wehr- oder Zivildienst (wenn Sie ihn geleistet haben.)
Bei Schülern und Berufsanfängern ist dieser Infoblock besonders wichtig, da meistens noch nicht so viel Berufserfahrung vorhanden ist. Machen Sie aussagekräftige Angaben zu Ihrer Ausbildung und/oder Ihrem Studium. Ausbildungsberuf, Ausbildungsbetrieb oder -stätte, Abschlussnote und -zeugnis sowie besondere Qualifikationen oder Spezialisierungen. Gleiches gilt für ein Studium.

Auch hier greift dieselbe chronologische Reihenfolge wie in allen anderen Infoblöcken Ihres Lebenslaufs.

6. Schule
In der Regel wird immer der höchste Schulabschluss angegeben. Bei Schülern und Studenten, die erst noch Berufspraxis sammeln müssen oder nur über wenig verfügen, wird jeder Schulabschluss aufgelistet.
Vergessen Sie nicht, Ihre Zwischen- und Abschlussnoten zu nennen.

Die Angabe von Noten könnte für die unterschiedlichen Stadien z. B. so aussehen:
07/2021 MSA, Note: 2,5.
07/2022 voraussichtlich MSA mit gutem Erfolg.
07/2022 voraussichtlich MSA, derzeitiger Notendurchschnitt: 2,4.
08/2018 – 07/2022 Lise Meitner Schule Berlin.

Die Infoblöcke Schule, Ausbildung und Studium können bei einem sehr umfangreichen Lebenslauf in einem Block zusammengefasst werden.

7. Zusätzliche Qualifikationen und Kenntnisse
Hier haben Sie Platz, alles aufzulisten, was in anderen Infoblöcken keinen Platz findet. Typischerweise betrifft das z. B. Angaben zu Sprachen, IT-Kenntnissen, Führerschein(en), Berechtigungen zum Führen von Werkzeugen und Maschinen u.ä.

7.1. Sprachkenntnisse
Ihre Sprachkenntnisse sollten Sie mit Hilfe eines Kenntnisstandes aufführen. Allgemein gibt es folgende Einteilung: Grundkenntnisse, gute Kenntnisse, fließend und verhandlungssicher. Ausreichende Englischkenntnisse erwartet heutzutage beinahe jedes Unternehmen, vor allem, wenn es international tätig ist.

Haben Sie einen entsprechenden Nachweis Ihrer Sprachkenntnisse, gibt es folgende standardisierte Angaben zu den Sprachniveaus:

  • A1 – Anfänger
  • A2 – Grundlegende Kenntnisse
  • B1 – Fortgeschrittene Sprachverwendung
  • B2 – Selbständige Sprachverwendung
  • C1 – Fachkundige Sprachkenntnisse
  • C2 – Annähernd muttersprachliche Kenntnisse

7.2. Computer- und IT-Kenntnisse
Wir leben in einer medialen Welt. Computerkenntnisse sind ein absolutes Muss. Ihre Kenntnisse geben Sie entweder in Form einer Liste mit den entsprechenden Programmen an, die Sie beherrschen. Beispiele für eine Einteilung wären:

  • Betriebssysteme
  • Textverarbeitung
  • Präsentation
  • Kalkulation und Statistik
  • Bildbearbeitung und Grafik
  • Zeichenprogramme/CAD
  • Buchhaltungssoftware
  • Hotelbuchungs- und Reservierungssysteme
  • CMS (Content Management Systeme)
  • CRM (Customer Relationship Management)
  • Programmiersprachen usw.

Oder Sie benennen die einzelnen Programme, die Sie beherrschen und versehen die Einträge mit einem Kenntnisniveau:

  • Grundkenntnisse: Sie haben schon einmal mit dem Programm gearbeitet und kennen einige Grundfunktionen.
  • gute Kenntnisse: Sie wenden das Programm regelmäßig an und sind mit den gängigen Funktionen vertraut.
  • fortgeschrittene oder sehr gute Kenntnisse: Sie sollten sicher in der Verwendung sein und spezielle Funktionen des Programms anwenden können.
  • Expertenkenntnisse: Sie sind ein Profi und könnten dieses Programm und seine umfassenden Funktionen anderen in einem Tutorial erklären.

Die meisten Arbeitgeber setzen heutzutage anwendungsbereite MS-Office-Kenntnisse voraus, deshalb findet es an dieser Stelle noch einmal explizit Erwähnung. Die standardmäßige Version des MS Office enthält die Programme Word (Textverarbeitung), Excel (Tabellenkalkulation), PowerPoint (Präsentationen) und Outlook (E-Mail).

8. Besondere Kenntnisse, Kompetenzen
Sie möchten unbedingt noch etwas erwähnen?
Sie haben ein außergewöhnliches Hobby?

In diesem Infoblock finden Ihre persönliche Interessen Platz. Gerade für Berufsanfänger kann es ein Vorteil sein, hier Angaben zu machen, um sich von anderen Bewerbern abzugrenzen. Bitte achten Sie jedoch darauf, dass dieser Teil zu Ihrer Bewerbung, der Stelle und dem Unternehmen passt. Außerdem sollte der Umfang der Angaben nicht den Rahmen sprengen.

Soft Skills werden im Rahmen der Bewerbung immer wichtiger für Unternehmen. Diese werden zwar meist schon im Anschreiben genannt, können aber auch in diesem Infoblock als besondere Kompetenz untergebracht werden, wenn es etwas Herausragendes ist.

Was muss unbedingt in den Lebenslauf und was lieber nicht?

Der Lebenslauf soll einerseits ganz individuell auf die ausgeschriebene Stelle und das Unternehmen zugeschnitten sein. Das hieße, dass irrelevante oder unpassende Angaben ausgelassen werden.
Andererseits soll er möglichst lückenlos sein.
Das wirft die Frage auf: Was gehört in den Lebenslauf, und was nicht?

Wie begründe ich eine lange Arbeitslosigkeit, ein Sabbatical oder einen Jobwechsel?
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Wie kann ich als Schüler oder Student die Aufmerksamkeit des Personalers wecken?

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Welche Programme kann ich nutzen?

Wenn Sie selbst einen Lebenslauf erstellen möchten, benötigen Sie dafür nicht unbedingt ein Textverarbeitungsprogramm. In unserem praktischen Online-Editor können Sie alle Funktionen komplett gratis nutzen - außerdem stehen Ihnen hunderte von Designs zur Verfügung.

Wenn Sie eine installierbare Software bevorzugen, dann werden Microsoft Word, Open Office oder NeoOffice für Mac am häufigsten verwendet.

Nutzen Sie auch die Vorlagen, die in den meisten Programmen hinterlegt sind. Bei Word finden Sie diese z. B. folgendermaßen:

  1. Lebenslauf in die Suchmaske eintragen und suchen (Lupensymbol)
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  2. image2
  3. Auswählen und Enter/Return Taste
    image3
  4. Erstellen und loslegen
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  5. Programm Word öffnen
  6. Neues Dokument
  7. nach (Online-) Vorlagen suchen

Word öffnet dann Ihre ausgewählte Vorlage und Sie können mit dem Eintragen Ihrer Daten beginnen.

Schriftart

Wählen Sie Schriften und Schriftarten, die leicht lesbar sind. Am besten verwenden Sie für den gesamten Lebenslauf nur eine Schriftart und -größe, nur eine Farbe (meist schwarz-weiß) und nur eine Form der Hervorhebung (Fett, Kursiv, Unterstreichen). Es sollte auf alle Fälle immer gleiche Form auf allen Seiten verwendet werden. Das erleichtert dem Personaler die Orientierung und das Lesen.

Noch ein Wort zum Abschluss

Um den Lebenslauf von jedem PC öffnen zu können, ohne die Formatierungen durcheinander zu bringen, empfiehlt es sich, den in einem Textprogramm erstellten Lebenslauf im .pdf Format abzuspeichern und zu versenden. Bei elektronischen Bewerbungen mittels E-Mail, Bewerbungstool u.ä. sollten generell nur PDF-Dokumente verwendet werden. Es kann für den Personaler äußerst frustrierend sein, wenn er Ihr Word-Dokument öffnet und aufgrund der Formatierung seines eigenen PCs eine völlig wirre Struktur Ihres Lebenslaufs erhält, die kaum noch klar strukturiert oder lesbar ist.

Datum und Unterschrift

Der Lebenslauf wird ganz zum Schluss mit Ort und Datum versehen. Ursprünglich gehörte die Original Unterschrift ebenfalls dazu. Da heutzutage die meisten Bewerbungen online versendet werden, erwarten Personaler nicht immer eine Unterschrift. Es gibt aber durchaus ein professionelles Bild, und manche konservativen Personaler erwarten es auch so.

Wenn Sie Ihre Bewerbung auf dem Postweg versenden, unterschreiben Sie Ihren Lebenslauf natürlich handschriftlich. Auch der Lebenslauf sollte wie alle anderen Dokumente Ihrer Bewerbung vor dem postalischen Versand sorgfältig auf Beschädigungen, Flecken oder Eselsohren geprüft werden.